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30. Jahre Mauerfall:
Besuch von Bundespräsident Steinmeier und den Präsidenten der Adalbert-Länder am Denkmal der Adalbert-Stiftung am 9. November 2019

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erinnerte am 9. November gemeinsam mit den Staatsoberhäuptern Polens, der Slowakei, Tschechiens und Ungarns an die Öffnung der Berliner Mauer und den Beitrag der mitteleuropäischen Länder zur Friedlichen Revolution in der DDR.

Foto: Lars Schönherr

Am Morgen empfing der Bundespräsident Andrzej Duda, Zuzana Čaputová, Miloš Zeman und János Áder in Schloss Bellevue. Später am Vormittag nahmen die fünf Staatsoberhäupter an einer Gedenkveranstaltung der Stiftung Berliner Mauer an der Bernauer Straße teil und steckten dort in Gedenken an die Opfer des Grenzregimes Rosen in die Hinterlandmauer.

Anschließend besuchten die Staatsoberhäupter das von der Adalbert-Stiftung errichtete Denkmal an der Bernauer Straße, das den Beitrag der Visegrád-Staaten Polen, Slowakei, Tschechien und Ungarn zum Fall der Berliner Mauer würdigt.


Foto: Lars Schönherr

Rede von Bundespräsident Frank Walter Steinmeier:

„In Dankbarkeit erinnern wir uns heute gemeinsam mit unseren Freunden der historischen Ereignisse vor dreißig Jahren. Ohne den Mut, ohne den Freiheitswillen der Polen, der Ungarn, der Tschechen und Slowaken wären die friedlichen Revolutionen in Osteuropa und die Deutsche Einheit nicht möglich gewesen. Das war ganz ohne Zweifel eine große historische Leistung. Aber wir alle erinnern uns gemeinsam daran, dass diese Ereignisse es sind, dass wir heute sagen können: Wir sind in Europa zu unserem Glück vereint.“

Quelle: Bundespräsidialamt

Weitere Informationen zum Denkmal in Würdigung des Beitrags der Adalbert-Länder zum Mauerfall finden Sie hier