Adalbert-Lectures

Die Adalbert-Stiftung Krefeld lädt zu einer Reihe
von Adalbert-Lectures zum Thema

 „Deutschland und Polen in erneuter Fremdheit? Zu Perspektiven konstruktiver Beziehungen“

 vom März bis Dezember 2019 nach Berlin ein.

Viele Menschen, denen an einem guten nachbarschaftlichen Verhältnis zwischen Polen und Deutschland gelegen ist, sehen mit Sorge, dass die seit 1989 gemachten Fortschritte in den politischen Beziehungen Schaden nehmen. Während die Menschen beider Länder oft zu einem offenen und häufig freundschaftlichen Verhältnis zueinander gefunden haben, belasten Kontroversen zur europäischen Flüchtlings- oder Verteidigungspolitik und zur Justizreform die Beziehungen. Die Positionen, die aus Polen zu diesen Themen vorgetragen werden, erhalten in Deutschland eine z.T. sehr kritische Aufmerksamkeit. Und Medien der polnischen Öffentlichkeit und Stimmen der polnischen Politik stellen vermehrt die Zusammenarbeit zwischen Polen und Deutschland in Frage und verdrängen das gemeinsam Erreichte in der polnisch-deutschen Beziehung.

Es bedarf eigener Anstrengungen, um das Vertrauen und die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen und ihren Menschen zu erhalten, zu pflegen und auszubauen. Die Reihe unserer „Adalbert-Lectures“ gilt diesem Anliegen.

 

Reihe der Adalbert-Lectures

 25.3.2019, 17 Uhr: Botschafter Prof. Dr. Andrzej Przyłębski, Berlin
„Eine herausgeforderte Nachbarschaft. Szenarien zur Gegenwart und Zukunft der polnisch-deutschen Beziehungen“ 
Ort: Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund, Hiroshimastraße 12, 10785 Berlin

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26.8.2019, 17 Uhr: Dr. Stefan Szwed, University of Oxford
„Ein angesammeltes Kapital nutzen. Deutsch-polnische Beziehungen heute – im Licht der deutschen Wiedervereinigung“
Ort: Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund, Hiroshimastraße 12, 10785 Berlin

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